April 13, 2014

Japanbericht Teil 2: Ankunft & Erkunden der Umgebung


 

Nach dem ersten Ankommen in Japan war mein erster Gedanke: "Scheiße sind das viele Menschen". Darauf folgte: "Wie soll man sich hier nur zurechtfinden?"

Mit den Koffern durch das japanische Schienensystem ist echt nicht einfach, weil man eigentlich im ersten Moment nur die Schilder für seine Linie sucht aber ja auf die Menschenmassen aufpassen muss. Unser erster Umsteigepunkt war dann auch direkt Shibuya - mit Koffern ein "ganz großer Spaß".  Wir wollten nur noch in unserer Wohnung ankommen...
Erdbeersandwich vom 7/eleven
Nachdem wir, nach ein paar Augenblicken der Verwirrung, es tatsächlich bis nach Sangenjaya geschafft hatten hieß es: Jet Leg überwinden. Unser Flug landere um kurz vor 10 Uhr Ortzeit. Das bedeutet 8 Stunden Zeitunterschied + Müdigkeit vom Stresstag davor. Meine Begleitung zog es vor sich etwas auszuruhen- sie hatte wesentlich weniger geschlafen als ich. Mein Neugierdrang zog mich dann doch mal nach draußen und ich beschloss an Tag 1 erstmal unsere Umgebung zu Erkunden. Das bringt mich zu meinem dritten Gedanken:  "Ich werde fett in Japan"Hier gibt es soviel Essen was man ausprobieren will doch man schafft es sowieso nicht. Dazu steht an jeder Ecke ein kleiner Getränkeautomat mit einer so großen Auswahl, dass die Entscheidung jedes mal schwer fällt. Die kleinen 24h Supermärkte findet man, nebenbei, auch überall. Dort gibt es neben Snacks auch fertige Bentos und Gerichte. Aber nicht so wie in Deutschland sondern richtig gekocht *_*  Davon bin ich immernoch mehr als begeistert denn das Zeug schmeckt sogar!


Sakura Dekoration


Kurz zu unserem Wohngebiet auf Zeit : Sangenjaya gehört zu Setagaya- einem Stadtteil von Tokyo. Mit der Metro fährt man nur zwei Stationen bis zum großen Stadtteil Shibuya. In Sangenjaya hat man alles was man braucht : Es gibt diverse Kombinis, Supermärkte, Kosmetikgeschäfte, Bekleidungsläden, McDonalds, Starbucks, Subway, viele kleine japanische Bars/Restaurant und vieles mehr.In diesem Stadtteil konnten wir es also ohne Probleme länger aushalten.

Gegen 18 Uhr dann schleppte ich mich zurück zur Wohnung und schaffte es tatsächlich bis 20 Uhr die Augen offen zu halten. Danach ging leider gar nichts mehr und ich fiel in eine Art wohlverdientes Koma <3


Kommentare:

  1. Das klingt alles so interessant. Wie germ würde ich auch mal dahin *-*

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    1. Sei spontan :D Spar und fahr hin. So haben wir es auch gemacht.
      Hätte meine Begleitung mich nicht angeschrieben dann würden wir jetzt noch davon träumen. Wenn man gut mit dem Geld haushaltet und sich was anspart ist es gar nicht so teuer. Das meiste geht für Essen, Rundfahrten und Eintritte drauf. Für den Flug + Unterkunft hat jeder von uns für 3 Wochen (!) nur 1100 Euro bezahlt.

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