Dezember 22, 2015

Christmas is Coming: Rezept: Kürbis-Apfel-Marmelade


Selbstgemachtes ist immer gut bewährt. Gerade an Weihnachten können kleine Geschenke udn Aufmerksamkeiten das Herz doch ein klein wenig höher schlagen lassen.
Hier eine kleine Geschenkidee für die Süßmäulchen  ^_^

Einmal vorweg: Bereits im Sommer hatte ich mich mit STEVIA-Gelierzucker  von Dr. Oetker eingedeckt. Unser Supermarkt hat diesen nur in den Monaten April-Juli, da scheinbar im Herbst/Winter nicht so viel Marmelade gekocht wird, dabei ist Marmelade ein wundervolles Weihnachtsgeschenk und macht sich auch so ganz prima auf dem Frühstückstisch!
Ich persönlich bin großer Fan des Stevia Gelierzuckers. Letztes Jahr habe ich bereits sehr positive Erfahrungen bei Apfel- und Erdbeermarmelade damit gemacht. Durch das Stevia wird die Marmelade nicht so süß und der Geschmack der Frucht kommt mehr hervor ♥

Mein Glas ist, nebenbei, für eine ganz liebe und besondere Freundin ♥

Ihr braucht:

1 Hokkaidokürbis
5 Äpfel
100 ml Apfelsaft
1 Zitrone
1 Packung STEVIA Gelierzucker
1 Vanillestange
3 Zimtstangen



  1.  Schneidet den Kürbis auf, löffelt die Kerne aus, schält und würfelt alles in kleine Stücke. Das kann, bei nicht ganz reifen Kürbissen, sehr aufwendig sein. Aber glaubt mir, es lohnt sich!
  2.  Das gleiche dürft Ihr auch noch einmal mit den Äpfeln machen.
  3.  Die gewürfelten Apfel- und Kürbisstücke in einen großen Top geben und ca. 100 ml Apfelsaft dazugeben. Das ganze darf nun einmal anfangen zu köcheln ♥ Damit alles schön weich wird lasst die Stücke ruhig 5-10 Minuten im Apfelsaft schmoren.
  4. Währenddessen schneidet Ihr die Vanilleschote auf, kratzt das Mark heraus und gebt es in den Topf. Die leere Schote darf anschließend auch nochmal eine Runde mitkochen.
  5. Nun kommen noch die Zimtstangen und der Gelierzucker dazu. Alles gut umrühren, damit sich die Vanille und der Gelierzucker gut verteilen können.  Lasst das ganze nun für mind. 3-5 Minuten nochmal richtig aufkochen.
  6. Zimtstangen und Vanilleschote rausfischen, Topf vom Herd nehmen und die Masse mit einem Zauberstab (Pürierstab) , je nach Wunsch, zerkleinern. Ich persönlich mag feine Marmelade und versuche daher es recht fein zu pürieren. Wenn Ihr eher die gröbere Struktur bevorzugt lasst einfach kleine Stücke übrig. 
  7. Das Ganze in passende Behältnisse füllen, verschließen und die Gläser für 10 Minuten auf den Kopf stelle. 
 Dekoriert das ganze noch schön mit einem Aufkleber und einem schönen Deckelchen und schon habt ihr ein wundervolles, kleines Geschenk zu Weihnachten.

Dezember 18, 2015

Christmas is Coming: Baby Minion Mütze

Seit einiger Zeit haben wir einen kleinen, neuen Mann in der Nachbarschaft.  Das dürfte natürlich nicht so einfach übergangen werden - also ran an die Häkelnadel und losgehäkelt!

Grundanleitung war mal wieder meine einfache Mützenanleitung  das Auge wurde seperat gehäkelt!
Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden .- besonders süß sind die kleinen Ohrenschützer an den Seiten. Die Mütze ist leider noch etwas groß. Aber in jungen Jahren wachsen die Kleinen ja schnell ;)

Wolle ist dieses Mal jedoch die Myboshi Wolle (Original No. 1). Ihr könnt jedoch auch die Boston von Schachenmayr verwenden. das Auge ist aus Catania (Schachenmayr) gehäkelt.


 

Dezember 09, 2015

Rezept: Schokokuss-Zimt-Torte


 


Dieses Rezept ist für jedermann: Für Eilige, für Faule, für Süßmäuler, für Kinder & für Erwachsene ♥

In meinem Fall war es wohl Punkt 2 auf der Liste. Aber was tut man nicht alles für die Kollegen!
Bei uns auf der Arbeit ist es Brauch, bei Abteilungswechsel o.ä. einen "Ausstand" zu feiern und Kuchen mitzubringen. Da das als dualer Student relativ häufig vorkommt probiere ich mich an meinen Kollegen etwas aus, was Rezepte angeht.

Die Schokokuss-Torte war eine tolle Idee, da sie schnell geht und viele Schokoküsse mögen! Um dem Ganzen einen etwas weihnachtlicheren Geschmack zu geben durfte noch eine ordentliche Portion Zimt rein! Alles in Allem braucht man nichtmal 15 Minuten für diese Torte.


Ihr braucht:

- Schokoküsse groß (9er Packung)
- 500 g Speisequark
- 400 ml Sahne
- Zitronensaft
- Zimt
- ein wenig Stevia oder Puderzucker
- Tortenboden mit Rand
- falls nötig Sahnesteif

1. Schokoküsse von den Waffel am Boden abschneiden und mit dem Speisequark und ein paar Tropfen Zitronensaft vermengen.
2. Sahne steif schlagen. Falls ihr euch unsicher seit, ob die Sahne wirklich steif wird, benutzt einfach ein Päckchen Sahnesteif.
3.  Sahne unter die Schokokuss-Quark-Masse heben und den Zimt unterrühren.
4. Die Masse auf dem Tortenboden platzieren. Zu Dekozwecken könnt ihr die Waffeln von den Schokoküssen verwenden! Ihr könnt selbstverständlich auch eine zweite Packung mit Mini Schokoküssen für die Deko verwenden. Euer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Wenn ihr keinen fertigen Tortenboden verwenden möchtet: Backt am Besten einen Biskuitboden!

Dezember 02, 2015

Christmas is Coming: Geschenkideen für kleines Geld


Das man als Student nicht viel Geld hat ist kein Geheimniss. Auch als dualer Student wächst das Geld nicht auf Bäumen und wenn man die Studiengebühren nicht bezahlt bekommt erst recht nicht.
Trotzdem ist mir das Schenken an Weihnachten sehr wichtig. Es geht dabei nicht um irgendwelche großartigen, teuren Geschenke, sondern um Aufmerksamkeiten, die einfach ausdrücken sollen, dass einem der Andere am Herzen liegt.
Daher hier ein paar "LowBudget"- Geschenkideen, bei denen Ihr mit wenig Geld viel rausholt♥





12 Monate voller schöner Erinnerungen an Freunde/ Familie oder einfach dein Traumland? Kalender könnt Ihr auf verschiedene Art und Weise herstellen. Selbstgebastelte Kalender können individuell und bunt gestaltet werden. Wundervoll ist die Kombination verschiedener Fotoarten. Neben einer Vorlage [z.B. von Buttinette] kann man sich bei DM oder Rossmann zu kleinen Preisen Fotos mit Polaroid-Effekt oder im Filmstreifenformat drucken lassen. In Kombination mit Masking Tape und verschiedenen Stickern entsteht so ein einzigartiger Kalender!
Für die nicht so Kreativen hier auch noch eine zeitsparendere Version: Für 14,99 € einfach bei CEWE drucken lassen!



Deine Freundin liegt dir schon ewig in den Ohren, wie gerne sie mal etwas selbst machen würde? Warum Sie dann nicht dabei unterstützen? Inzwischen gibt es viele anfängerfreundliche Anleitungen für Schals, Mützen oder Accessoires. Einfach ein kleines Strickbuch (bspw. die Bücher vom Topp-Verlag) mit Stricknadeln und ein paar Knäul Wolle kombiniert bspw. für eine bestimmte Anleitung auf dem Buch und ihr habt ein wundervoll individuelles Geschenk.
Auch hierbei gibt es selbstverständlich die Alternative für Schnelle: Die MyBoshi-Häkelguides gibt es in allen Variationen: Für Kinder, Babys, Damen, Herren bis hin zum Fußballfan! Sie enthalten alles, was man zum Häkeln einer myBoshi-Mütze benötigt!




Selbst von mir bereits ausgetestet worden: Keksteig in der Flasche. Ihr braucht dafür nicht viel: Eine leere Glasflasche mit breitem Hals oder Weck-Behältnis (findet Ihr u.a. bei nanu nana) und ein simples Keksrezept eurer Wahl. Legt alle trocknen Zutaten des Rezeptes abgewogen in das Behältnis und schreibt auf einem kleinen Zettel die fehlenden Frischzutaten z.B. Eier oder Mehl.  Dazu noch auf eine hübsche Karte Backzeit und eventuelle Hinweise hinzufügren und damit ist das Gebäck an Weihnachten gerettet!
Anregungen oder Alternativen zum Kaufen findet ihr u.a. auf Foodiva.de!



Selbstgemachte Pralinen und Plätzchen müssen nicht kostenintensiv sein. Doch Zeit sollte man in die Herstellung dieser Leckereien schon investieren. Wie wäre es z.B. mit einem großen Glas voll Plätzchen für die Oma? Oder leckere, handgefertigte Rumpralinen für den Papa? Rezepten und Ideen sind keine Grenzen gesetzt! Nichtmal ein Pralinenzubereitungsset benötigt ihr: Silikon-Eiswürfelbehälter reichen vollkommen aus um schön geformte Pralinen herzustellen (Rezeptidee von mir findet ihr hier). Das Ganze dann in eine schöne Verpackung z.B. eine leere Pralinenbox neu füllen. Solche Boxen findet ihr bspw. auf Amazon, Dawanda oder verschiedenen Hochzeitsshops!

November 23, 2015

Christmas is Coming: Das Statement einer ehemaligen Verkäuferin



Weihnachten steht vor der Tür und damit auch die Zeit der Weihnachtseinkäufe. Leider besteht Weihnachten inzwischen aus mehr als nur Besinnlichkeit und Plätzchen.  Der Einzelhandel hat seine wichtigste Saison. Während meiner Zeit als Verkäuferin fühlte man sich, bei der morgendlichen Ansprache, ein wenig wie vor großen, mittelalterlichen Schlachten. Der Abteilungsleiter steht vor einem, erzählt von den letzten Umsatzzahlen und bereitet einen auf die aufkommende Kundenschar mit Motivationspredigen vor und erläutert im Kurzen noch einmal die 10.000 Rabatt- und Bonusaktionen und wie diese mit der Kundenkarte kombiniert werden können oder auch nicht.
Wenn an den Samstagen im Advent die Türe öffnen geht der Kampf um den einen Ri- eh ich meine natürlich das eine Geschenk los.

Als Verkäufer hat man es da alles andere als leicht. Denn oftmals haben die Kunden selbst keinerlei Ahnung darüber, was sie eigentlich suchen. Schenken ist ein Mysterium für sich scheinbar und man braucht einen Doktor um die Strategie hinter dem Schenken zu verstehen. Den Eindruck verschaffen einem zumindest die Gestalten, die ins besonders kurz vor dem Fest panisch durch die Kaufhäuser der Stadt rennen, in Erwartung die Idee könnte beim Betrachten von Weihnachtsdekorationen oder anderen Artikeln kommen.  Bleibt die zündende Idee aus macht sich schnell Frust breit. Oder man hat noch so viel anderes zu erledigen, dass bereits 5 Minuten Schlange stehen an der Kasse zu viel für die Nerven ist.

Meistens wird der aufgestaute Frust an denjenigen ausgelassen, die nur ihren Job betreiben: Den Einzelhändlern.  Kann man dem Kunden nicht sofort das liefern, was er wünscht, ist man gleich ahnungslos und inkompetent in seinem Beruf.  Seitdem der E-Commerce so einen Aufschwung verzeichnet, wünscht sich der Kunde alles, was es Online gibt auch im Laden zu finden. Dieser Wunsch kann aber oftmals einfach aus Kapazitätsgründen nicht erfüllt werden.  Doch auch das stößt auf Unverständnis seitens des Kunden.

Versteht mich bitte nicht falsch: Natürlich gibt es auch Ausnahmen – sowohl bei den Kunden als auch bei den Verkäufern (im negativen Sinne). Doch es gibt auch viele, die sich bemühen Kunden nach bestem Willen zu helfen.  Ein Kunde jedoch sieht immer nur einen Verkäufer. Ein Verkäufer sieht aner über den Tag verteilt hunderte von Kunden.  Wenn 90 von 100 Kunden ihren Frust am Verkäufer auslassen, hat selbst der optimistischste unter Ihnen keine große Geduld mehr. Nicht zu wenig hört man von Kunden  Aussagen wie: „Ich hab keine Ahnung was Person XY bevorzugt! Das müssen Sie doch wissen!“. Woher soll denn ein Verkäufer wissen, was sich deine Mutter/Vater/Freundin o.ä. zu Weihnachten wünscht?! (Und nein, diese Aussage ist nicht ausgedacht. Leider habe ich diesen Satz sehr häufig von Kunden gesagt bekommen!)

Zudem ist es keine Seltenheit für den Einzelhändler alle 4 Adventssamstage inklusive Heilig Abend und Silvester zu arbeiten. Man geht auch hierbei an die körperlichen und geistlichen Grenzen. Jeder, der in irgendeiner Weise, und sei es als Aushilfe, zu Weihnachten im Einzelhandel gearbeitet hat, kann das nachvollziehen.

Daher machen mich Sprüche  wie „Verkäufer lernt wer sonst nichts kann“ oder „der/die Armselige arbeitet im Einzelhandel“ extrem wütend. Diese höre ich, seit ich aus dem Einzelhandel draußen bin, leider immer öfters. Von den körperlichen  Anstrengungen mal ganz abgesehen.
Diese Sprüche waren auch der Auslöser für diesen Blogeintrag. Denn wer wirklich einmal Verkäufer mit Leib und Seele war und im Herzen weiterhin ist, den verletzt sowas ungemein.

Von daher bitte ich euch bei euren Weihnachtseinkäufen dieses Jahr auch mal die Verkäufer zu beachten, die einfach nur versuchen euch, den Kunden, ein wenig Hilfe zu geben um jemanden, den ihr liebt, glücklich zu machen.


An dieser Stelle ein fettes Dankeschön an meine ehemaligen Kollegen und Kolleginnen aus einem großen Warenhaus in Frankfurt am Main. Seid stark und kämpft euch durch die Weihnachtszeit! Wenn ich es schaffe komm ich Heilig Abend mit Kuchen vorbei ♥

November 21, 2015

Christmas is Coming: Impressionen von der ChristmasWorld 2015

Anfang des Jahres hatte ich durch das tolle Team von MyCostumes (DANKE!) die Möglichkeit die PaperWorld und deren Partnermessen in Frankfurt zu besuchen. Diese stellen jedes Jahr im Januar/Februar die neuesten Trends für das aufkommende Fest 10 Monate vorstellen.Zum Einstimmen auf die besinnlichste Zeit des Jahres zeige ich euch mal ein paar Impressionen von der ChristmasWorld 2015 in Frankfurt ♥











November 20, 2015

Wedding is here: Das Brautkleid



Was lange währt wird endlich gut: endlich folgt ein Bericht über das Brautkleid. Während des Hochzeitsvorbereitungen konnte ich nicht viel darüber schreiben, da mein Mann es ja eventuell lesen oder Bilder sehen konnte. Doch nun sind wir seit knapp 5 Monaten verheiratet und er kennt das Kleid ja bereits ;)

Zur Kaufgeschichte:
Bei mir stand von Anfang an fest: Ich werde mein Kleid nicht selbst nähen! Das hat nichts mit Aberglauben oder ähnlichem zu tun, sondern damit, dass ich an meinen eigenen Nähwerken immer sämtliche Fehler bemerke. Mein Brautkleid jedoch sollte perfekt sein. Hätte ich es selber gemäht, hätte ich jeden Faden, jede falsche Naht sofort bemerkt und mich selbst dafür verantwortlich gemacht. Das wollte ich vehement vermeiden. Sollte ich an dem gekauften Kleid einen Fehler finden, wäre das nicht so problematisch: Es wäre ja nicht mein Fehler gewesen.
Ich weiß die Logik ist verwirrend, aber keiner hat behauptet, dass meine Gedankengänge einfach sind ;)

Als mein Bruder 2011 heiratete habe ich mir tatsächlich überlegt mein Kleid in Spanien anfertigen zu lassen. Schneiderkosten sind dort nicht wirklich hoch und individuelle Kleider dadurch weitaus erschwinglicher als in Deutschland. Problematik hierbei bestand jedoch darin: Ich hatte keinerlei Ahnung was für ein Kleid  ich möchte.  Also wollte ich den Massen an Hochzeitsläden doch noch eine Chance geben. Aber mehr als 1.500 € durfte es nicht kosten (Das Geld hatte ich mir mit Nebenjobs etc. zusammengespart).

Über Weihnachten 2014 sind mein Mann und ich meine Familie in Spanien besuchen gegangen. Da ich unbedingt meine Mama beim Kauf des Kleides dabei haben wollte, habe ich sie und meine Schwägerin eingepackt und wir sind am 2. Weihnachtsfeiertag (kein Feiertag in Spanien!) in die nächstgrößere Stadt gedüst und in den Brautmodeladen unserer Vertrauens gegangen. Dort hatte auch meine Schwägerin ihr Kleid 2011 gekauft. „Pronovias“ ist eine relativ bekannte Marke aus Spanien mit traumhaften Kleidern. Doch bei den Preisen stockte mir erst einmal der Atem. Natürlich hatte ich damit gerechnet, dass es teurer wurde, aber nicht mit solchen Preisen. Trotzdem wollte ich der Sache eine Chance geben, damit ich zumindest eine grobe Vorstellung bekommen konnte, welche Kleider mir so stehen.
Insgesamt hatte ich 6 Kleider an, welche vorher in einer Vorauswahl ausgesucht wurden. Jedes der Kleider war ein absolutes Traumkleid, so ein Kleid, wie ich sie immer bei Pinterest angeschmachtet hatte.  Ein Traum aus Spitze und Pailletten – aber sie waren nicht „meins“.

Zur Erläuterung: Jede Braut, mit der man redet, erzählt einem von diesem Moment, indem man DAS Kleid anhat und weiß: „Das ist es!“. Lasst euch sagen: Diesen Moment gibt es wirklich.

In diesen Traumkleidern fühlte ich mich nicht wohl, verkleidet, nicht als mich selbst. Es war, als ob ich eine Rolle spielte. Die Verkäuferin als auch meine Mutter merkten das sofort. Mein Kleid war einfach nicht dabei, auch wenn sich die Verkäuferin wirklich anstrengte um mir ein besseres Bild vom Endergebnis zu präsentieren (u.a. wurden mir auch  Ohrringe, Schmuck und Schuhe zur Verfügung gestellt). Irgendwann guckte die Dame mich an und rannte raus. Ich hörte sie noch sagen: „Warten Sie mal hier, ich glaub ich hab da was.“

Und da war es auf einmal: Mein Kleid.  

Es war überhaupt nicht so, wie ich es mir jahrelang erträumt hatte. Trotzdem war es perfekt. Ich sah es an und wusste, das soll es sein. Als ich es anzog war ich mir dessen sicher. Meine Mama sah das Kleid, sah mich an und meinte nur noch: „Wir haben es gefunden!“
Doch ich hätte keine spanische Mutter, wenn sie nicht auf einen Schleier bestanden hätte. Der Schleier hat dem Ganzen den letzten Schliff gegeben. 

Doch als uns der Preis genannt wurde, kam der Schrecken: Das konnte ich mir nie und nimmer leisten. Besonders nicht mit dem Schleier. Auf einmal nahm mich meine Mama zur Seite, zückte ihre Karte und zahlte. Ich war ziemlich perplex in dem Moment. Das war ihr Hochzeitsgeschenk an mich. Mein Kleid.  Ich konnte es nicht fassen. Meinen Schleier übernahmen meine Großeltern, so dass ich tatsächlich nichts zahlen musste!  Ein großartiges Geschenk

Danke meiner Mama an dieser Stelle♥ Danke für deine  Unterstützung und dass du den Brautkleidkauf mit mir mitgemacht hast ;)

Natürlich mussten in den darauffolgenden Tagen noch einige Änderungen durchgeführt werden aber ich war einfach glücklich und ziemlich nervös. Schließlich musste ich das Kleid und Details dazu vor meinem Mann verschweigen. Sein Wunsch war es, das Kleid erst an der Hochzeit an mir zu sehen und nicht vorher bereits. Dem Wunsch wollte ich natürlich nicht entgegenwirken.

Als ich das Kleid dann endlich abholen durfte kam die Erkenntnis: Das Ding muss ja mit nach Deutschland. Wir bekomme ich das Teil denn ins Gepäck?! In den Koffer wollte ich es ungern quetschen, zudem hätte das Kleid ja auch im Koffer verloren gehen können (Supergau!). Ein Anruf bei der Airline brachte und leider auch nicht weiter („Das muss vor Ort entschieden werden!“). Wir tüftelten Notfallpläne aus (Postweg oder mit dem Auto doch wieder nach Deutschland etc.). Am Flughafen dann die Erleichterung: Wir durften das Kleid im Handgepäck mitnehmen. Die Blicke der anderen Passagiere war natürlich nicht schlecht, denn der Kleidersack hatte, trotz der „Einklapp“-Funktion, eine gewisse Größe. Doch wir haben selbstverständlich Aufklärung betrieben. Als die Leute wussten, was in dem Kleidersack war, haben sie uns gratuliert und freuten sich mit uns.

Für mich ist und bleibt es mein Kleid. Mein perfektes Kleid ♥

 

P.S. Natürlich hatte ich auch meine "magischen Vier". 
Etwas Altes: Die Ohrringe, die meine Mama bei ihrer Hochzeit mit meinem Papa trug
Eltwas Neues: Das Kleid
Etwas Geliehenes: Ein Armband meiner Trauzeugin (Danke Desi ♥)
Etwas Blaues: Mein Strumpfband (und meine Brautjungfer Laura ♥)
 

November 06, 2015

Wollprojekt 2015 /2016 - Granny Square goes Super Mario Teil 1

Wer mich kennt, weiß, so ganz ohne Handarbeiten geht es nicht. Da ich dieses Jahr sehr meinem Studium, Cosplays und YUME beschäftigt war, blieb die Handarbeitsprojekte ein wenig auf dem trockenen.  Eines meiner Vorsätze für 2015(und voraussichtlich auch für 2016) war jedoch angefangene Projekte zu vollenden. Damit wird diesen Winter begonnen.

2012 habe ich, aufgrund meiner Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau im Bereich Heimtextilien, mir das Häkeln beigebracht. Im Gegensatz zum Stricken bin ich bis heute sehr unsicher beim Umgang mit nur einer Nadel. Also habe ich mir vorgenommen, ein  größeres Häkelprojekt zu starten um  etwas sicherer in der Technik zu werden. Im Sommer desselben Jahres kam der Trend der "Granny Squares".

Granny Squares,. für diejenigen die es nicht wissen, ist ähnlich wie Patchwork bei Stoffen. Man häkelt kleine Quadrate in verschiedenen Designs und näht diese dann zu kleinen Kunstwerken zusammen. Einige wundervolle Beispiele,was man alles damit machen kann, findet ihr bspw. auf Pinterest

Natürlich darf es nicht irgendeine Decke sein. Ein wenig Recherche angestellt, was denn so alles möglich ist und mein Lieblingsmotiv gefunden: Toad-Pilz aus Super Mario (SNES).
Für jedes Pixel, was man sieht, wird ein Granny Square gehäkelt.
Das wirkt wenig, ergibt in der Masse jedoch einiges!

Hautfarbene Squares: 28
Rote Squares: 44
Weiße Squares: 40
von den schwarzen Suqares brauchen wir gar nicht erst anfangen..

Damit die Decke auch ansehlich wird habe ich mich für Baumwollgarn entschieden. Bei solchen Charakter-Projekten bin ich ein großer Fan von Baumwollgarn, wie man bei der Minion Mütze bereits erkennen konnte.

Für dieses Projekt habe ich mich für das Baumwollgarn Camilla von Buttinette entschieden. Es ist der Catania Wolle von Schachenmayr sehr ähnlich.
Bestellmengen:
10 hautfarbene Knäul rot
20 rote Knäul
20 weiße Knäul
20 schwarze Knäul

Da kann das Häkeln ja losgehen ^__^

November 04, 2015

Hochzeitsgeschenk: Geldpralinen

Dieses Jahr ist wahrlich das Jahr der Hochzeiten. Neben meiner eigenen Eheschließung durfte ich an Halloween gleich der nächsten beiwohnen! Diesmal jedoch als Gast- eine schöne Abwechslung ;)

Wie ich bereits 2013 erwähnte, bin ich nicht der Typ für normale Geldumschläge. Schließlich sollte etwas Kreativität schon sein.
Plan A klappte aufgrund von Liederproblemen leider nicht. Also musste 4 Tage vor der Hochzeit Plan B her. Doch was tun in der Kürze der Zeit?
Ganz einfach: Geldpralinen! Geldpralinen ist eine ganz einfache aber doch hübsche Art und Weise Geschenke zu machen.

Alles was man braucht ist eine leere Pralinenschachtel, Pralinenpapier (gibt es u.a. bei REWE), Geldscheine und Centstücke als auch etwas für Dekoration der Schachtel. Bei der äußerlichen Gestaltung kann man sich kreativ austoben. Ob nun die Schachtel einfach unifarben gestaltet, mit Fotos ausstattet, bemalt oder gar in der Originalform lässt- jedes Design hat etwas für sich.

Den Deckel zeige ich euch nicht, da dort Bilder vom Brautpaar zu sehen sind. Aber ein Spruch, der musste dann doch auf den Deckel drauf: "Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel. Man weiß nie was man bekommt!" (Inspiration von meinem Schwager ;D )



September 23, 2015

Wedding is here - Die Trauung

Hochzeitstag.
Für mich begann er bereits einen Tag frühger, nämlich am 03.07. Mittags verabschiedete ich mich von meinem Mann, da wir beide die Nacht voneinander getrennt schlafen wollten. Ganz wie es sich gehört.


Erstmal ab nach Frankfurt und meine Brautjungfer abholen, welche den weiten Weg aus München auf sich genommen hatte um dabei zu sein. Zusammen machten wir uns auf dem Weg zu meinem Vater, welcher uns für die Nacht vor der Hochzeit Obdach gewährte. Mit war es wichtig in dem Haus meines Vaters zu schlafen bevor ich heirate. In dem Haus bin ich aufgewachsen und ahbe dort 18 Jahre meines Lebens verbracht. Für mich war es wie eine Art Abschied nehmen.
Alles in allem war es ein ruhiger Abend mit lecker Essen und Baymax zum ausklingen. Ich war sehr ruhig, dafür dass ich in weniger als 24 Stunden eine verheiratete Frau sein sollte. An Schlaf war die Nacht leider wenig zu denken. Nicht aus dem Grund, dass ich bald eine Ehefrau war. Das lag eher an den unglaublichen Temperaturen, den fehlenden Ventilatoren bei meinem Vater und dem Geschnarche des selbigen. 


Um 07:00 Uhr klingelte der Wecker. Morgens hatten wir bereits 25 °C  Außentemperatur.  Schnell unter die Dusche, etwas gefrühstückt  und ab ins Auto zu unserer Feierlocation. Dank Early-Check-In und viel Glück bei der Buchung bekamen wir unsere Hochzeitssuite bereits ab 09:00 Uhr zur Verfügung gestellt. Ein wunderschöner, großer Raum mit riesigem Bad, Schlafzimmer und einer Art Wohn- und Arbeitsbereich. Recht schnell trudelte mein Dream-Team ein: Eine mobile Friseurin, meine Trauzeugin, ihr Freund, eine weitere Brautjungfer mit dem gesamten Blumenschmuck, meine Fotografin und mein Papa. Ich wurde geschminkt, gestylt und ins Brautkleid gezwängt. (Bei 30 °C Temperatur eine Trockenhaube aufgesetzt zu bekommen ist nicht lustig!). Um 12:30 Uhr war die Trauung - ab 8 Uhr hatte ich High-Life in der Suite. Alle um mich herum schienen abzudrehen - was ich als sehr amüsant empfand. Tatsächlich war ich immernoch die Ruhe selbst. Das lag wahrscheinlich vorallem daran, dass ich alle Aufgaben an andere abgeben konnte. Ich musste einfach nur dasitzen und mich betüdeln lassen. Ein schönes Gefühl ♥

Pünktlich um 11:30 Uhr konnten wir uns auf den Weg zum Biebricher Schloß machen. Das Brautauto war zeitgleich das wundervolle Auto meiner Trauzeugin, welche dieses für uns bereits gestellt hatte.  Das Kennzeichen war ein richtiger Zufall. Die Zahlenkombination war 47 --> passend zu unserem Hochzeitstrag : dem 04.07.

Die Einfahrt zum Schloß war genauso wie man es sich vorgestellt hat. Alle standen bereit und warteten auf die Braut. Das war zwar nicht beabsichtigt jedoch ein sehr schöner Effekt. In dem Moment, in dem wir in den Hof des Schlosses eingefahren sind, viel meine Ruhe auf einmal ab. Ich fing an zu zittern und zu weinen.  Um die Dramatik für meinen Mann zu erhöhen war das Fensterglas des Wagens hinten auch noch verdunkelt. Ich wollte nur noch raus. Raus aus dem Auto, in die Arme von meinem Mann. Das war alleine mit dem Kleid jedoch etwas schwierig. Blitzschnell sind meine 3 Begleiterinnen aus dem Auto gestürzt um mir beim Aussteigen zu helfen. Als ich meinen Mann gesehen habe war alles vorbei. Ich bin nur noch in seine Arme und wollte gehalten werden.

Es war, für mich, der schönste Moment der gesamten Hochzeit.


Der Rest der Trauung verlief einfach glatt ♥ Getraut wurden wir im in der Rotunde des Biebricher Schloßes - ein kreisförmiger Raum in der Mitte des Schlosses mit Glas außenrum und wundervoller Wandbemalung. An das Geblubber der Standesbeamtin konnte ich mich kaum erinnern, denn ich hielt meinen Mann einfach ganz fest. Er war in dem Moment mein Halt und ich war so glücklich an seiner Seite zu sein. 

 Die Ringe wurden ausgetauscht, das Ja-Wort gesprochen und dann ab raus in die Hitze. 42°C zeigte das Thermometer zum Zeitpunkt der Trauung. Heiß, heißer, 04.07.2015. 
In weiser Voraussicht hatten mein Mann und ich einige Tage vorher in der Metro Wasserflaschen und Müsli-Riegel eingekauft, welche von unseren Gästen dankend angenommen wurden. 
Der Super-Hit kam jedoch kurze Zeit drauf: Da dackelte mein Bruderherz auf einmal mit einem Planschbecken an. Ein Planschbecken! 

Der Wahnsinn. Ich musste so lachen. Leider fehlte uns noch  das nötige Wasser, aber allein die Geste fanden wir toll. Während unsere Gäste von der Hitze geplagt Schatten suchten machten wir ein paar Bilder im Schloßpark. Der Park ist wunderschön und lädt mit seinen vielen kleinen Details wirklich zum spazieren ein. Leider waren einige andere Brautpaare ebenfalls vor Ort weswegen wir nur kurz für Fotos innehielten. Die Gäste entließen wir rasch wieder, damit die Mittagssonne sie nicht zu sehr quälte. Hierfür hatten wir in der Tagesplanung extra zwei Stunden Freiraum gelassen. Die beste Entscheidung, die wir je machen konnten! Die Gäste zogen sich dankbar in die Hotels zurück, um sich noch einmal zu erfrischen oder verschwanden noch einmal in die innenstadt um Ersatzkleidung zu besorgen.  Während dieser Zeit konnten die Trauzeugen, Brautjungfern, mein Mann und ich in Ruhe in Richtung Rosengarten in Eltville fahren, wo wir noch ein paar Fotos aufnehmen wollten ♥



Juli 31, 2015

Wedding is coming Part 9 - Der doppelte Junggesellenabschied

Am 29.Juni, der erste Urlaubstag für mich in diesem Jahr, fand mein Junggesellinnenabschied statt. Organisiert und geplant von meiner Trauzeugin und einer meiner süßen Brautjungfern ging es ab nach Frankfurt in die Laserzone!

Um dem Ganzen etwas vorweg zu nehmen: Bereits Anfang des Jahres fragte mich meine Trauzeugin nach möglichen Optionen für diesen Abend. Für mich war sofort klar: Keine dumme Sauferei oder das peinliche Verkaufen von Alkohol in der Innenstadt.  Sowas ist einfach überhaupt nichts für mich!


Auf jeden Fall ging es zum Lasertag spielen. Wer noch nie Lasertag spielen war, dem kann ich es nur so erklären: Paintball nur im Dunkeln und ohne Schmerzen. Mit 30 Grad Außentemperatur wurde das Ganze jedoch zur Herausforderung – doch auch zur guten Übung für die Hochzeit selbst (mehr dazu später).  Sportkleidung an und ran an die Waffen spielten wir im Team gegen eine Gruppe junger Herren und ein paar Damen in drei Spielen gegeneinander. Adrenalinkick  pur. Ich liebe Lasertag
 
Meine Damen und ich bildeten ein super Team und konnten uns gut zur Wehr setzen, auch wenn wir einige „Jungfrauen“ dabei hatten. Schlussendlich beendeten wir, viel zu spät, unser letztes Spiel und versuchten uns, schweiß gebadet wie wir waren, umzuziehen machten uns auf den Weg zum wohlverdienten Essen.

Gespeist wurde im „Frohsein“ in Frankfurt am Main. Ein kleines, schnuckeliges Restaurant mit hoher Qualität zu einem respektablen Preis.  Nach einem Himbeer-Mojito und einem sehr leckeren Risotto mit Ziegenkäse war ich zwar erschöpft aber mehr als glücklich für den gelungenen Abend in wunderbarer Gesellschaft!

Doch wie das ganze so ist: Action ist schön – Entspannung ist schöner. Nur wenige Tage nach dem actiongeladenen Abend lud mich meine Trauzeugin in Begleitung von zwei wundervollen Freundinnen zu einem Wellnesstag nach Wiesbaden ein. „Das Badehaus“ ist ein altbewehrtes Gebäude, welches nahe dem Kochbrunnen, einem der Kurbrunnen Wiesbadens, gelegen ist. Die Inneneinrichtung ist wundervoll ausgestaltet und laut unserem Betreuer als Kulturerbe der Stadt Wiesbaden geschützt.   In einem „Almost Married“- Programm wurden wir unter anderem mit Kokosmilch, Ziegenmilchbutter und Rosenwasser verwöhnen. Mein Körper und meine Nerven waren sehr dankbar über diese Entspannung.

Danke an Alle die mir diese wunderschönen Tage bereitet haben. Es war unvergesslich!

Juni 10, 2015

Wedding is coming Part 8 Das Schuh-Dillemma- Ein Drama in 4 Akten


Es gibt eine Sache, über die ich mir wohl die wenigsten Gedanken gemacht hatte: Die Schuhe.
Priorität lag auf dem Kleid – und das war recht früh gefunden. Also konnte das mit den Schuhen warten.

Anfang Mai fragte mich meine Mutter, welche Schuhe und Tasche ich denn nun zur Hochzeit tragen würde.  Zu dem Zeitpunkt hatte ich zwar grob welche im Auge, jedoch war das Thema für mich immer noch zu weit weg.

3 Wochen später kam die erneute Anfrage meiner Mutter und der erste Einlauf: 
„Wie du hast noch keine Schuhe?!
Ok, gesagt getan. Der Link zu den Schuhen, die ich mir im Frühjahr rausgesucht hatte Mama zugeschickt. Ich war mir sehr sicher das dies die Schuhe sein werden. Hübsches Modell, tolle Farbe – passt!
 Als ich die Schuhe dann endlich bestellen wollte  gab es meine Größe nicht mehr – Danke Murphy

Ein paar Tage später kam die E-Mail von Zalando: Die Schuhe sind wieder da! Yeah! Sofort wurden sie bestellt – 4 Tage später waren sie endlich da.  Paket auf, Schuhe raus und …. die Enttäuschung.  Schlecht verarbeitet, grässliche Farbe und viel zu groß – trotz richtiger Maße auf der Tabelle.

Das war der erste Moment in dem die Panik kam.

Am gleichen Abend setzte ich mich 5 Stunden vor den PC und durchforstete das Internet nach passenden Schuhen. Nichts. Rein gar nichts passenden und die Hochzeit nur noch 5 Wochen entfernt. 

Ein paar Tage im IHK Training erklärte ich meinen Kommilitonen mein Dilemma. Ich konnte einfach keine Shopping Seite mehr sehen. Meine Kommilitonin Laura brauchte  gerade mal 1 Stunde (und viel Gemurre meinerseits) um gleich 3 Paar Schuhe zu finden, die in mein Beutethema fielen. Vor Ort noch habe ich sie bestellt. 2 der 3 Paare waren meine Priorität. Das 3. Paar kaufte ich eigentlich nur, weil mir das Design sehr gefallen hat.  Theoretisch hatten die Schuhe die falsche Absatzhöhe für das Kleid (Ja, auf sowas muss man achten) aber sie waren so hübsch ♥♥

Panik stieg: inzwischen waren es nur noch 30 Tage bis zur Hochzeit.




5 Tage vergingen und alle 3 Schuhe inklusive passender Taschen kamen. Voller Vorfreude packte ich sie aus.

Ruby Shoo Schuhe in Elfenbein und Rosa
-          Paar 1: Ruby Shoo‘s in Rosa. Farbe überzeugte mich nicht. Ich wollte den Schuh anprobieren – doch kam ich gerade mal mit der Hälfte des Fußes rein. Satz mit X das war wohl nichts.

-          Paar 2: ebenfalls Ruby Shoo‘s aber dieses Mal in elfenbein/gold. Doch auch hier kam das gleiche Problem: Der Fuß wollte nicht in den Schuh!

Das war doch zum Verrückt werden. BEIDE Favoriten waren ausgeschieden. Blieb nur noch der Spontankauf übrig.

-          Das 3. Paar  war von Irregular Choice – wunderschön und süß mit Schleife an der Spitze und Goldschimmer. Er passte wie angegossen – nur die Absatzfrage stand noch im Raum. Laut Amazon betrug die Absatzhöhe 6 cm-  Mein Nachmessen sagte jedoch 8,5 cm !
 

Schuhe waren gefunden! JUHU!


Lehre:  Man sollte sich recht früh auch mit Banalitäten auseinandersetzen. Das kostet weniger Nerven!




P.S. Detailbilder von Schuhen, Tasche etc. folgen demnächst!