März 23, 2016

DIY: Sailor Mercury Schlappen & Nintendo 3DS XL Cover


Merchandise Artikel sind teuer. Das ist kein Geheimniss. Wie also sein Fandom ausleben, wenn man überhaupt kein Geld für Merchandise hat? - Genau! Selber machen!
In der Musicalgruppe "YUME" spiele ich seit letztem Jahr die Sailor Mercury. Für die Bühne brauchte ich Cosplay-Accessoires, welche ich jedoch praktisch gestalten wollte. Schließlich liebe nicht nur die Darstellung des Charakters sondern auch den Charakter selbst <3 Doch manche Accessoires, die für die Bühne gebraucht werden, gibt es schlicht und einfach nicht im Laden oder sind maßlos überteuert. Also habe ich mir preisgünstige Alternativen gesucht, welche ich immernoch sehr liebe!


Sailor Mercury Hausschuhe:

Ihr braucht:
-Schneiderkreide
- IKEA Family Hausschuhe in eurer Größe
-Stickgarn in Blau und eine Sticknadel mit Spitze (Größe 18-22)
- Perlen in dunkelblau & weiß

1. Zeichnet euch mit Schneiderkreide zuerst die Form den Symboles auf den Hausschuhen vor.
2. Stickt mit einem Kettstich die aufgemalte Form lang.
3. Umrandet nun den Kettstich mit einem Plattstich um eine leichte 3D-Form zu erhaten. Denkt dran eure Garn-Enden immer gut zu vernähen!
4. Umstickt die Form mit den dunkelblauen Perlen, so wird die Form unterstrichen.
5. Wenn ihr möchtet könnt ihr nun mir den weißen Perlchen noch einen kleinen Akzent am Rand setzen.

Tipp: Selbstverständlich lässt sich das auch für jede andere Sailor Kriegerin umsetzen ;)


Sailor Mercury 3DS XL Cover:

Ihr braucht:
- eine Nintenso 3DS XL Aluminium Hülle in Aquamarin (erhältlich z.B. bei Amazon)
-Window Colour
-Goldfarbe
-Glitzer
-Alleskleber

1. Malt auf eine Folie mit Window Colour das Mercury-Planeten Symbol und lasst es gut durchtrocknen.
2. Bemalt das Symbol noch auf der Folie Gold und beglitzert es nach Wunsch und lasst es erneut trocknen.
3. Löst das Symbol ganz vorsichtig von der Folie und schneidet u.U. überschüssige, getrocknete Farbe ab.
4. Klebt nun das Symbol vorsichtig auf das Cover - Fertig!


Idee hierfür kommt von Lightning & Lace, welche solch ein Cover mit eingraviertem Symbol zum Verkauf anbieten

 

März 21, 2016

Montagsbento #7

 
Die erste wissenschaftliche Arbeit meines Lebens ist abgegeben und damit ist mein Gewissen ein Riesenstück leichter. Da kam die Motivation ein Bento zu machen sehr schnell zurück ♥



- Basmati-Reis
-Omelette
-Zuchini-Sticks
-Brokolli
-Karotten
-Heidelbeeren
-Allioli im Panda-Döschen

 







März 18, 2016

DIYYourCloset März



Vor einigen Wochen habe ich meinen Sommerurlaub gebucht - damit beginnt für mich auch immer die Suche nach Sommerkleidung. Denn man hat ja nichts anzuziehen...
Also die Stoffkisten durchwühlt und diesen wundervollen Leinenstoff gefunden, den ich vor Jahren auf dem Stoffmarkt Holland erworben hatte und mir wurde klar - es muss eine Haremshose werden!

Achtung: Beim Arbeiten mit Leinen solltet ihr den Stoff vor dem Verarbeiten waschen. Leinen blutet leicht aus und läuft bei der ersten Wäsche bis zu 10% aus!

Das Lustige - das Schnittmuster gehört eigentlich zu einem Hakama-Schnitt. Hakamas sind traditionelle japanische Hosen, welche z.B. bei traditionellen Sportarten oder von Priesterinnen getragen werden. 
Einfach oben und unten einen Bund drangesetzt und schwupp hat man eine Haremshose! an den Beinen habe ich zusätzlich Gummizüge eingesetzt, so kann ich die Hose problemlos kurz und lang tragen. Oben hält ein Band die Hose an ihrem Platz. Insgesamt habe ich für die Hose knapp 3 Meter Stoff gebraucht, damit sie auch schön puffig wird.

 Der Sommerurlaub kann kommen!

Dieanderen DIYOURCLOSET-Beiträge findet ihr wie immer auf Kathastrophal und MeinFeenstaub 




P.S. Wusstet ihr eigentlich dass der Knitter bei Leinenstoffen "Edelknitter" genannt wird? Das knittern ist bei Leinensachen also nichts negatives sondern ein Argument für das Tragen dieses Stoffes ;)




März 14, 2016

Montagsbento #6


Das Studentenleben ist doof - während der Vorlesungsphase hat man für nichts Zeit. Da ich letzte Woche intensiv an meiner Seminararbeit schreiben musste komme ich erst jetzt wieder zum Bento machen. Heute mit Erdbeeren - ich liebe Erdbeeren!

 - Reis mit Ketchup und Ei
- Erdbeeren
-Brokolli
-Karottenscheibchen & Salat

 




März 04, 2016

Japanbericht Teil 7 - Yokohama Bay




Ein Wunsch meiner Reisepartnerin Laura war es nach Yokohama zu fahren. Von selbst wäre ich nie auf die Idee zu gekommen, denn ich kannte Yokohama nicht wirklich (außer aus Serien wie Detektiv Conan). Ich war jedoch sehr dankbar über den Vorschlag, denn ein bisschen raus aus Tokyo tat wirklich gut.

 Von Tokyo nach Yokohama zu kommen ist ziemlich einfach und dauert auch nicht lange: Gerade mal 30 Minuten haben wir mit der Bahn von Shibuya nach Yokohama gebraucht.

Das wohl erste, was einem beim Aussteigen am Bahnhof ins Auge sticht, ist der kleine "Jahrmarkt" mit dem wunderschönen, regenbogenfarbenen Riesenrad. Neugierig wie wir waren wurde dieser Jahrmarkt gleich inspeziert. Leider sind sämtliche Fahrgeschäfte extrem teuer gewesen, so dass wir "nur" in der Spielhalle unser Geld gelassen haben (Purikura! Purikura!).  Trotzdem war es interessant, sich die ganze Szenerie anzusehen. Zudem waren überall Plakate verteilt: Denn dieser Jahrmarkt war wohl ein Filmplatz für einen Film, welcher kurz darauf erscheinen sollte!

Genau wie die Wochen davor sind wir ein wenig planlos losgezogen - was uns aber in keinster Weise gestört hat. Denn so haben wir einige schöne Dinge entdeckt. Nachdem das Mittagessen besorgt und verdaut war liefen wir die Yokohama Bay entlang und konnten ein wenig die Meeresluft genießen. Wir stießen auf ein wunderschönes Segelschiff, welches am Hafen ausgestellt war, ein Blumenfestival, mit einem süßen Garten, sowie Werbung für das Holi-Festival der Farben, welches in Yokohama in dieser Woche stattfinden sollte. Bereits zu diesem Zeitpunkt war ein kleiner "Indie"-Markt aufgebaut. Auf dem kleinen Platz gab es indisches Essen und viele kleine Handarbeitsstände.


Unser Spaziergang durch Yokohama endete in der Innenstadt, wo wir in eine kleine Film-/Fotocrew stießen. Leider haben wir keinen bekannten Star o.ä. ersichten können ;)

Yokohama bietet sicherlich mehr als wir sehen konnten (Ramen Museum etc.). Doch der kleine, entspannte Spaziergang durch die Hafenstadt war die perfekte Abwechslung zum Trubel von Tokyo - besonders wenn man bedenkt, dass dieses ruhige Gebiet nur 30 Minuten mit der Bahn entfernt liegt! Schließlich darf man bei all dem Sightseeing des Aspekt des Urlaubs und Entspannen nicht vergessen!