Juni 23, 2016

Starbucks Frühlingskollektion 2016 Haul


Wer mich kennt weiß: Ich liebe Starbucks. Auch wenn sowohl Getränke, Essen als auch Geschirr teils unverschämt teuer ist kann ich kaum genug kriegen von der hübschen Kaffeemarke. Eine Leidenschaft, die sich in den letzten Jahren entwickelt hat, ist die Sammelsucht nach Starbucksbechern. Dementsprechend neidisch war mein Blick immer auf Japan gerichtet, welche je nach Saison und Stadt unterschiedliche Becherdesigns haben.  NEID!  Meine Liebe für den Frühling tut jedes Jahr sein bestes dazu voller Sehnsucht in das Land der aufgehenden Sonne zu blicken und auf die Ankündigung der neuen Kirschblütenkollektion zu warten. Doch dieses Jahr war alles anders!

Starbucks Deutschland kündigte eine Frühjahrskollektion an, welche nur im Onlineshop und ausgewählten Läden. Das Beste: KIRSCHBLÜTEN! Dank einer ganz lieben Freundin aus YUME (Danke Ran ;^;), die uns mit der Onlinebestellung half, wanderten der wundervolle Keramikbecher  sowie die tolle Thermosflasche in meinen Warenkorb. Doch das beste kommt ja noch. Meine beste Freundin flog für ein Musik Festival nach Japan und überraschte mich mit einem der von mir lang begehrten Kirschblüten Starbucksbecher! 

Ihr müsst euch vorstellen: Einen dieser Becher zu ergattern ist ein Ding der Unmöglichkeit. Ich habe es 2014 in verschiedenen Filialen in Tokyo versucht und bin kläglich gescheitert. Freunde bestätigten: Diese Becher zu bekommen ist wirklich schwer, denn sie sind auch bei den Japanern heiß begehrt.  

Doch meine Beste hat es geschafft und am Flughafen einen der tollen Becher bekommen. Mein Glück ist unbegereiflich - wie ein Briefmarkensammler der eine Seltenheit ergattert.


Eine Besonderheit der diesjährigen Kollektion aus Deutschland  waren die Keramikbecher im "To-Go"-Stil. Laut Angaben von Starbucks sind diese mit handbemaltem Goldrand. Das Design empfand ich als unglaublich ansprechend - allein der Kontrast zwischen den Blau- und Rosatönen. Der Becher ist ziemlich schwer und daher für den Gebrauch außer Haus weniger geeignet. Für daheim ist er jedoch ideal! 


Der zweite Becher ist besagtes Geschenk aus Japan. Er ist aus der limitierten 2016 Kollektion. Vom Material her unterscheidet er sich nicht von den hier in Deutschland erhältlichen Bechern. Jedoch spricht das Design sehr für sich. Denn nicht nur der Becher ansich ist transparent sondern auch der blaue Deckel hat eine ganz leichte Transparenz und auch einen dezenten Glitzereffekt. Dass ich Kirschblüten liebe muss ich nicht mehr erwähnen, oder ;)?


Das letzte ist eine kleine Thermosflasche. Zugegeben - für den Preis passt nicht viel rein.  Gerade mal 430 ml finden Platz in der rosanen Flasche. Da finden sich größere Flaschen für wesentlich weniger Geld. Dennoch: nachdem meine heiß geliebte "Hello-Kitty x Mimi" Thermosflasche aus Japan kaputt ging wollte keine günstige, graue Flasche aus einfachem Edelstahl. Umso begeisterter war ich dieses wundervolle Exemplar im Onlineshop zu finden. Der Deckel ist groß genug um als Becher zu fungieren und der Tee bleibt darin über mehrere Stunden warm.


Habt ihr auch eine außergewöhnliche Sammelleidenschaft? 





Juni 19, 2016

DIY Your Closet Juni





Die Europameisterschaft reißt ganz Deutschland mit. Ab 15 Uhr laufen die Vorrundenspiele und ziehen Massen in ihren Bann. Auch Fanartikel findet man überall (sogar auf Klopapierpackungen).

Als handarbeitsbegeisterter Mensch sollte man den Stolz seiner Mannschaft auch zeigen - findet ihr nicht auch? Warum also nicht ein schnelles Armband, dass man nicht nur beim Public Viewing tragen kann!

Die Anleitung ist Anfängergeeignet und in maximal 15 Minuten fertig! Alles was ihr braucht sind Wollreste in den jeweiligen Farben eurer Mannschaft (ich empfehle Baumwollgarn z.B. die Catania von Schachenmayr), Häkelnadel Größe 4-4,5 und eine Schere.

Bevor ihr beginnt: Lasst euch immer genug Fäden an den Seiten überhängen! Sie bilden später die Verschlüsse eurer Armbänder!


  1. Häkelt 25-28 Luftmaschen, jenachdem wie breit euer Armband werden soll).
  2. Stecht mit der Häkelnadel in die, je nach Größe,  22. oder 25. Luftmasche ein und häkelt ein halbes Stäbchen in die Masche.
  3. Häkelt nun die ganze Reihe halbe Stäbchen bis zum Ende. Wechselt hier den Garn zur zweiten Farbe. 
  4. Häkelt mit dem neuen Garn wieder 2 Luftmaschen und häkelt ein halbes Stäbchen in die 3. Masche der Reihe.
  5. Wiederhold Schritt 2 und 3 bis auch die dritte Farbe und somit auch die dritte Reihe fertig gehäkelt ist. 
  6. Verknotet die Fäden auf den jeweiligen Seiten miteinander. Ihr könnt mithifle der Fäden nun einfach das Armband verschließen - Fertig!
Als Spanien Fan konnte ich mir natürlich nicht verkneifen auch die spanische Edition anzufertigen!

 Verfolgt ihr die EM in Frankreich? Wem drückt ihr die Daumen? Habt ihr euch schon Fanartikel selbst gestaltet?


Juni 16, 2016

Japanbericht Teil 8 - Tokyo Disney Sea






Tokyo Disney Sea- Wo soll man da anfangen?


Die Begriffe „Disneyland“ oder „Disney World“ sind wohl jedem Fan der Marke ein Begriff. Doch „Disney Sea“ ist nur wenigen westlichen Fans ein Begriff.

Tokyo Disney Sea ist der einzige Park, welcher zwar von der Walt Disney Company designend wurde, jedoch durch Lizenzkauf durch die Oriental Land Company betrieben wird. Der gesamte Themenpark ist im italienischen Stil aufgebaut. So finden sich z.B. an den Toiletten die Aufschriften „Signora“ und „Signori“. Außerdem gibt es ein „kleines Venedig“ mit Kanalfahrt. 


Der Besuch ansich war der Wunsch meiner Reisebegleitung Laura ♥ Die hatte nämlich an dem Tag auch noch Geburtstag und der sollte natürlich etwas ganz besonderes werden. Ihr Geburtstagsticket hat sich meines Erachtens auch wirklich gelohnt. Sie erhielt neben ihrem Eintrittsticket noch einige kleine Goodies sowie einen Aufkleber mit Namen, auf dem "Happy Birthday" stand. Diesen sollte sie nach außen sichtbar platzieren. Warum stellten wir ganz schnell fest: Ganz der japanischen Höflichkeit wurde sie von jedem (!) Mitarbeiter den wir begegneten beglückwünscht!

Der ganze Park ist in verschiedene Territorien aufgeteilt. Das Augenmerk springt jedoch beim zentralen Platz auf den „Vulkan“ in der Mitte eines Sees. Dieser spuckt alle 10 Minuten etwa ein wenig Feuer – ein toller Effekt! Außerdem war das saisonale Motto im gesamten Park sehr schnell erkennbar: "Spring Voyage". Überall waren Blumenarragnements angebracht und alles auf das Frühlingsthema eingestellt. Manche Blumenbeete bildeten sie Formen von Disney-Charakteren oder waren sogar zu kleinen Statuen aufgebaut. Am Eingang gab es zudem eine Fotostation, wo man sich vor einem wundervoll frühlingshaft dekoriertem Brunnen mit dem Motto fotografieren lassen konnte!

Trotz „Fast Pass“ hatten wir leider kaum eine Chance eine Attraktion mitzunehmen – denn es war unheimlich voll. Beim Ziehen der Tickets hatten wir meist Wartezeiten von 1-2 Stunden oder es wurde sogar schon angezeigt, dass eine Fahrt am heutigen Tag gar nicht mehr möglich wäre. Doch das machte dem Spaß an dem Tag überhaupt keinen Abbruch, denn zu sehen gab es wahrlich genug. 

Die Wassershows waren zwar immer gerammelt voll aber es war einfach toll sich von dem Disney-Zauber mitreißen zu lassen und die Wassershows zu genießen.  Außerdem konnten wir in Agrabah Dschinis Spring Voyage miterleben, bei welchem die altbekannte Charaktere Alladin und Jasmin mit dabei waren. Im Hafenbereich verzauberte uns Lumière, welcher uns durch eine kleine kulinarische Reise mit Mickey und Co nahm. Die Kostüme waren der absolute Knaller- besonders die tanzenden Crépes haben es mir angetan!
Apropos Kostüm: Es liefen auch viele Disney-Charaktere durch den Park. Darunter, was mich gewundert hat, auch sehr viele Nebencharaktere. Unter anderem liefen und Abbu, Jafar und Cruella de Ville über den Weg. Mein jedoch schönstes Erlebnis war das Foto mit Marie. Wie ich schon in meinem „Marie-Day“ Post gezeigt habe ist Marie mein absoluter Lieblingscharakter! Und sie lief einfach in der Toy-Story Welt rum. Ähnlich wie ein Football-Spieler habe ich meinen Weg durchgekämpft und ein Foto mit ihr ergattert (denn Fotos mit ihr waren scheinbar sehr begehrt!).

Natürlich muss auch das Essen erwähnt werden! Das gesamte Essen in Disneyparks ist. dementsprechend den verschiedenen Bereichen und Charakteren, angepasst. So gab es in Agrabah bspw. erst einmal eine Stärkung mit „Rajah’s Tail“ – eine Art herzhaft gefüllte Dampfnudel in Tigerschwanzform.
Als Besonderheit empfand ich die verschiedenen Popcornstände auf dem gesamten Gelände! Jeder Stand hatte unterschiedliche Kunsstoffbehälter und unterschiedliche Geschmacksrichtungen. Da ich unbedingt eine lila/rosa Minnie-Schleife wollte musste ich leider in den sauren Apfel beißen und Popcorm mit Maisgeschmack kaufen. Aber an anderen Ständen fanden sich Geschmacksrichtungen wie Erdbeere, Zucker/Zimt, Chili, Salz/Pfeffer, Karamell und vieles mehr.

Bild von Laura K.♥
Das große Highlight am Abend war jedoch die Lichtshow. Wow. 2 Stunden vor Beginn haben wir uns einen Platz in der ersten Reihe reserviert – und das Warten hat sich absolut gelohnt. Die Lichtshow wird u.a. auf Boote sowie den Vulkan in der Mitte des Parkes projeziert und bildet ein absolutes Spektakel für die Augen im Dunkel der Nacht. Auf den Booten standen zudem viele Disney-Prinzessinnen inklusive entsprechender Prinzen und haben dem Publikum zu gewunken. Mein Disney-Herz war mehr als glücklich nach diesem wundervollen Tag!
Bild von Laura K. ♥

Wart ihr schon einmal in einem Disney-Park und habt euch verzaubern lassen? Was war euer Highlight?

Juni 03, 2016

Nippon Connection 2016





Und jährlich grüßt das Murmeltier auf der diesjährigen Nippon Connection!

Die Nippon Connection ist ein ehrenamtlich organisiertes, japanisches Filmfestival, welches jährlich in Frankfurt am Main stattfindet. Zur Auswahl steht was das Herz begehrt – von Anime zu J-Dorama ist alles dabei. Dieses Jahr erstmals dabei eine japanische Netflix-Produktion. Selbstverständlich werden die jeweiligen Filme auch prämiert, schließlich sind die dazugehörigen Darsteller und Produzenten auch vor Ort.
Kleine Anekdote am Rande: Ich bin wirklich nicht bewandert, was japanische Schauspieler etc. betrifft. Als ich mit einer Freundin in Richtung Mousonturm lief, meinte sie auf einmal: „Siehst du denn Mann da? Das ist ein Schauspieler!“ Ich war recht irritiert, weil er da ganz in Ruhe auf einer Bank saß und aß. Leider fiel ihr der Name des Darstellers nicht mehr ein. Doch allein die Tatsache, dass ein Ehrengast des Events in Seelenruhe auf einer Bank saß, abseits des Events, ohne abgeschottet zu sein oder ähnliches, war schon sehr angenehm und sympathisch!
 

Natürlich finden sich nicht nur japanische Filme vor Ort. Die japanische Gemeinschaft in Frankfurt zeigt was sie zu bieten hat: ein kleiner Games Room, eine kleine Tea-Lounge, Ausstellungen von Künstlern, Händler, Tourismusorganisationen, eine Tombola und natürlich ganz viel leckeres Essen.
Es gab alles was das Herz begehrt – Bento-Boxen, Onigiri, Gyoza, Ramen, Dangos in vielen Variationen, Ichigo-Daifuku, Kakigori,  Brötchen in Tierformen, Taiyaki und vieles mehr.  Man konnte gar nicht so viel Essen, so groß war das Angebot. Einen bitteren Beigeschmack gaben nur manche Besucher, welche sich über die Preise aufregten.  Aber mal ehrlich – 3 € für eine Flasche Ramune ist nun nicht die Welt. ´Zudem war das Essen wirklich gut!
Aufgrund einer Veranstaltung in der Universität konnte ich leider dieses Jahr keinen Film genießen. Das wird nächstes Jahr definitiv anders! Alles in allem kann ich die Nippon Connection nur empfehlen und meinen größten Respekt an all die vielen ehrenamtlichen  Helfer! Ihr habt auch in diesem Jahr eine tolle Arbeit geleistet!